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Seniorenberater Verkehrsunfallprävention

Zertifizierung Seniorenberater Verkehrsunfallprävention
Seniorenberater Verkehrsunfallprävention
Die ersten Seniorenberater nahmen nach dreitägigem Seminar ihre Zertifikate entgegen

Am Montag (20.04.2015) startete das erste dreitägige Seminar für die zukünftigen Seniorenberater für Verkehrsunfallprävention. Mit dem Ziel, den 14 Teilnehmern das nötige Handwerkszeug für ihre Aufgabe an die Hand zu geben, eröffneten die Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörde Unna, Christiane Kleinemas und Thomas Glaser, die intensive Beschulung.  

Zuvor wurden die Teilnehmer vom Abteilungsleiter der Polizei, dem Leitenden Polizeidirektor Hans-Dieter Volkmann, begrüßt. Erfreut über das Engagement der Seniorenhelfer, versicherte er ihnen seine Wertschätzung für die zukünftige Aufgabe,  in Seniorenkreisen auf die Gefahren der Verkehrsteilnahme, insbesondere unter altersbedingten Einschränkungen, aufmerksam zu machen.

Unterstützt wird das ehrenamtliche Projekt vom Verein ProSi  (Verein für Kriminalprävention, Jugendschutz und Verkehrssicherheitsarbeit im Kreis Unna e.V.).
 Auch Landrat Michael Makiolla, als Vorsitzender des Vereins, besuchte das laufende Seminar. Er erklärte den Teilnehmern, wie wichtig es sei, eine Sensibilisierung älterer  Verkehrsteilnehmer durch kompetente, zielgruppenorientierte Vermittlung durchzuführen und bedankte sich für die Bereitschaft, diese Aufgabe in Zukunft ehrenamtlich angehen zu wollen.

Alle Themen rund um die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr, angefangen bei der Fahreignungsüberprüfung bis hin zum richtigen Verhalten am Unfallort, wurden mit den Seniorenhelfern bearbeitet. Natürlich wurden auch die wichtigen Aspekte des verkehrssicheren Fahrrades und das Tragen heller, sichtbaren Kleidung für die Rubrik der Fußgänger nicht vergessen.

Am Ende des ersten dreitägigen Seminars für Seniorenberater im Bereich der Verkehrsunfallprävention übergab Erster Polizeihauptkommissar Thomas Stoltefuß, Leiter des Verkehrsdienstes und stellvertretender Leiter der Direktion Verkehr, den Teilnehmern ein Zertifikat und alle wichtigen Unterlagen zur Nachbereitung des Seminars und zur Vorbereitung auf die anstehenden Aufgaben. Ob im eigenen Sportverein oder im Seniorenheim, wo immer sich eine Gelegenheit bietet, soll das
 Wissen weitergegeben werden, um auch dieser Altersgruppe die Gefahren im Straßenverkehr aufzuzeigen.

Die neuen Seniorenberater werden in enger Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Polizei ihre zukünftige Aufgabe angehen. Ein ständiger Erfahrungsaustausch und ein Auffrischen der Thematik werden in regelmäßigen Abständen erfolgen.
Die Präventionspalette der Kreispolizeibehörde Unna, die bereits mit der Verkehrspuppenbühne im Kindergartenalter beginnt, ist  somit um einen weiteren Baustein erweitert worden.