Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

Menü

Inhalt

Polizei gibt Tipps gegen Wohnungseinbrecher

Einbruch in Wohnung
Polizei gibt Tipps gegen Wohnungseinbrecher
Helfen Sie aktiv mit Wohnungseinbrüche zu verhindern: Sichern Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus gegen Einbrecher! Seien Sie aufmerksam und melden Verdächtiges der Polizei!

Die Anzahl der Wohnungseinbrüche unterliegt saisonalen Schwankungen. In der dunklen Jahreszeit, insbesondere in den Monaten Oktober, November und Dezember, wird regelmäßig ein Anstieg der Einbrüche verzeichnet.

Darauf hat sich auch die Polizei im Kreis Unna eingestellt und ein Konzept „Dunkle Jahreszeit“ zur Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen entwickelt.
Dabei sind sowohl repressive Maßnahmen wichtig, als auch die Prävention.
 

Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden kann das Sicherheitsgefühl und Wohlbefinden der Betroffenen nachhaltig beeinträchtigen: Nicht nur der materielle Schaden, sondern häufig auch dauerhafte psychische Belastungen sind die Folgen für die Opfer. Denn die Täter dringen in die Privatsphäre ein, wühlen in den persönlichsten Sachen und stehlen womöglich Gegenstände, an denen Lebenserinnerungen hängen.

Dass man sich davor schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei. Über ein Drittel der Einbrüche bleibt im Versuchsstadium stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen.

Die nachfolgenden Informationen sollen Ihnen Tipps und Ratschläge geben, wie Sie sich und Ihr Eigentum wirkungsvoll schützen können.

  • Wenn Sie Ihr Haus verlassen – auch nur für kurze Zeit – schließen Sie unbedingt Ihre Haustüre ab!
  • Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen. Einbrecher finden jedes Versteck!
  • Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie den Schließzylinder aus.
  • Achten Sie auf Fremde in der Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück.
  • Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit.

In den letzten Wochen wurden der Polizei im Kreis Unna vermehrt Einbrüche in Wohnungen gemeldet, die in oberen Stockwerken lagen. Die Täter gelangten in all diesen Fällen über die Balkone in die Wohnungen.

Meist werden Fenster und Balkontüren vom Einbrecher mit einfachem Werkzeug aufgehebelt. Leicht erreichbare Fenster-, Terrassen- und Balkontüren sind besonders gefährdet. Übliche Fensterkonstruktionen bieten keinen Schutz vor Einbrechern.

Die Beratungsstelle der Polizei kann Ihnen zeigen, worauf es bei Fensterrahmen, Beschlägen und Verglasungen ankommt.

Überprüfen Sie allerdings auch Ihr eigenes Verhalten und beachten Sie folgende Hinweise:

  • Verschließen Sie die Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit.
  • Vorsicht! Gekippte Fenster sind offene Fenster und von Einbrechern leicht zu öffnen.
  • Rollläden sollten zur Nachtzeit – und keinesfalls tagsüber – geschlossen werden, damit sie nicht sofort ihre Abwesenheit signalisieren.
  • Erleichtern Sie Einbrechern das Erreichen Ihres Balkons nicht durch Aufstieghilfen wie Mülltonnen oder Leitern unter dem Balkon.

Einbrecher kommen oft tagsüber, wenn üblicherweise niemand zu Hause ist, nämlich zur Schul-, Arbeits- und Einkaufszeit, am frühen Abend oder an den Wochenenden.
In der dunklen Jahreszeit nutzen Einbrecher oft die frühe Dämmerung aus. Es gibt viele Möglichkeiten, ein Haus oder eine Wohnung belebt und bewohnt erscheinen zu lassen, auch in den Zeiten, in denen die Bewohner nicht anwesend sind. Zeitschaltuhren können durch wechselnde Beleuchtungen Anwesenheiten vortäuschen.

Die Kreispolizeibehörde Unna bietet individuelle Beratungen an, da das Risiko, Opfer eines Einbruchdiebstahls zu werden -und somit der erforderliche Grad der Einbruchhemmung- von der Lage des Gebäudes sowie von weiteren Faktoren beeinflusst wird. Des Weiteren steht jede Einbruchsvorsorge unter ganz individuellen Vorzeichen. Keine Wohnsituation ist wie die andere. Während eines ausführlichen Beratungsgesprächs in der polizeilichen Beratungsstelle oder gegebenenfalls bei Ihnen zu Hause werden auch persönliche Erfordernisse, Gewohnheiten oder Wünsche berücksichtigt. Die Beratung durch die Polizei ist wettbewerbsneutral und kostenlos.

Zwecks Terminabsprache wenden Sie sich an Ihre polizeiliche Beratungsstelle.